Wie stellt man sich das Ende der Welt vor? In Sri Lanka gibt es das tatsächlich. Auf einer ca. 2000 m hoch gelegenen Hochebene – den Horton Plains, mit steppenähnlicher Vegetation und Bergnebelwald bedeckt, kommt man zum "world´s end". Bei einer Wanderung durch einen eigenartigen gespenstisch anmutenden Bergnebelwald steht man urplötzlich davor – vor einem steilen Abhang, der 1600 m in die nicht sichtbare endlos erscheinende und nebelverhangene Tiefe führt. Zwischen den grauen Nebelfetzen schauen schwarze Bäume, die sich an dem felsigen fast senkrecht nach unten führenden Abhang festzuhalten versuchen, hindurch. Fantasien kommen auf – was könnte sich wohl da unten in der grauen Nebelmasse, am Ende der Welt, verbergen?